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Wissenswertes über Purine

Der Name Purin leitet sich von lat. purus = rein und acidum uricum = Harnsäure ab, da es das „reine“ Grundgerüst der Harnsäure ist. Unter anderem sind tierische Lebensmittel dafür bekannt sehr reich an Purinen zu sein. Aber Purine gelingen nicht nur über Lebensmittel in unseren Körper. Sie werden auch vom menschlichen Körper selbst produziert.

Nach dem Verzehr werden beim Menschen die Purine in Harnsäure zerlegt und dann von den Nieren ausgeschieden. Wenn sich jedoch zu viel Purin im Körper befindet und/oder der Körper schon leicht übersäuert ist, führt eine purinreiche Ernährung zu einem Überschuss an sauren Abfallstoffen, welche nicht gänzlich ausgeschieden werden können. Die Folge kann sein, dass der Körper, als Notmaßnahme, überschüssige Harnsäure kristallisieren oder mit Mineralstoffen binden muss und es so Gichtkristalle, Nieren-, Gallen- oder Blasensteine entstehen.

Während Nahrungsmittel welche einen hohen Purinwert haben auch sehr wichtige andere Nährstoffe enthalten und daher auf unseren Speiseplan gehören, sollte eine zu purinreiche Ernährung vermieden werden. Zu den Nahrungsmitteln, die besonders viele Purine enthalten, zählen vor allem Lebensmittel tierischen Ursprungs und proteinhaltige Gemüsesorten. Bekannte Beispiele sind u. a. Fleisch, Wurst, Fisch, Linsen, Erbsen und Bohnen.

Nachfolgend finden Sie eine Liste der Purinmenge in verschiedenen Nahrungsmitteln.